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Kurt Laubscher mit seinen «In-spirationen der Gegenwart», der zum Nachdenken anregende Laubscher, der provokative Laubscher. Was immer er ins Bild setzt; er löst starke Empfindungen beim Betrachter aus. Empfindungen, ebenfalls «a la carte».
Stundenlang betrachten. Einig sind sich Kunstkenner wie «ganz gewöhnliche» Betrachter von Laubschers Werken darin, dass dem Schaffen dieses Schweizer Kunstmalers etwas Unvergleichliches, etwas ganz besonders Faszinierendes anhaftet. Ein Teil der Erklärung dafür mag darin liegen, wie Kurt Laubscher an seine Werke herangeht. Da ist zuerst einmal das «Studium am Objekt», das sich konkret und hautnah mit der Materie befassen, sie beobachten, kennenlernen bis ins letzte Detail, das Sammeln von Wissen und Empfindungen, stunden-, gegebenenfalls auch tagelang.
Irgendwann ist das Werk vollendet, Oel auf Leinwand, ein neues Stilleben, eine neue Inspiration. Präzise bis ins kleinste Detail ausgearbeitet, stimmungsvoll umgesetzt und mit jener unvergleichlichen Farbgebung versehen, welche das Reale noch unterstreicht und das Stimmunsbildende zusätzlich akzentuiert. All die zuvor multisensitiv aufgenommenen Eindrücke sind jetzt durch die Hand des Künstlers ebenso multisensitiv erlebbar für den Betrachter vorhanden. Und all dies bringt jene Effekte, die Laubschers Werken etwas unmittelbar Nahes vermitteln, etwas Räumliches und Lebendiges, etwas, das man stundenlang betrachten und erleben kann und immer noch das Gefühl hat, stetig wieder Neues zu entdecken.
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